Let’s Play – Begegnung, die verbindet

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 öffnete die Französische Schule Tübingen einen besonderen Raum der Begegnung: Gemeinsam mit der Psychologin Caren Niemann aus der Friedens- und Konfliktforschung entstand der Workshop „Let’s Play“: ein Format, das bewusst auf Spiel, Bewegung und gemeinsames Erleben setzte.

Im Mittelpunkt stand unsere Internationale Vorbereitungsklasse (IVK), in der neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler ankommen und sich Schritt für Schritt im Schulalltag orientieren. Gerade hier sind Begegnung, Vertrauen und ein Gefühl von Zugehörigkeit besonders wichtig. Als Schule ist es uns ein zentrales Anliegen, diese Prozesse zu begleiten, auf der Grundlage von Menschenwürde, Respekt und Gleichberechtigung.

Der Workshop war offen für alle: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Besucherinnen und Besucher aus der Öffentlichkeit waren herzlich eingeladen. So entstand eine bunte, lebendige Gruppe mit ganz unterschiedlichen Altersstufen, Sprachen und Erfahrungen. Und dann ging es auch schon los: Es wurde gespielt, gelacht, ausprobiert und sich bewegt.

Schnell war zu spüren, wie leicht das Eis bricht, wenn man gemeinsam in Aktion kommt. Erste Gespräche entstanden ganz nebenbei, kleine Kooperationen entwickelten sich fast von selbst. Für viele unserer Schülerinnen und Schüler war es eine besonders schöne Erfahrung, sich in diesem offenen Rahmen zu begegnen und neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig konnten Besucherinnen und Besucher unsere Schule auf eine ganz direkte und persönliche Weise kennenlernen. Am Ende blieb nicht nur die Erinnerung an einen gelungenen Vormittag, sondern vor allem das Gefühl: Begegnung kann ganz einfach anfangen. Manchmal reicht schon ein gemeinsames Spiel.

Zurück