Fernunterricht an der Französischen Schule - mit Moodle, BigBlueButton und Arbeitsplänen

Bereits am 16. Dezember 2020 begann der Fernunterricht an der Französischen Schule – zumindest für unsere Abschlussschüler in Stufe 9 und 10. Alle anderen Schüler*innen durften bereits ein paar Tage früher als geplant in ihre wohlverdienten Weihnachtsferien.
Ins neue Jahr starteten wir in der Sekundarstufe am Berg und im Tal dann gemeinsam am 11. Januar 2021 auf Moodle.
Und wir waren gut vorbereitet: Alle Schülerinnen und Schüler, die keinen PC oder kein Tablet zu Hause besaßen, bekamen ein Laptop oder iPad von der Schule gestellt. Die Lerngruppen waren bereits im Präsenzunterricht auf den Unterricht über Moodle vorbereitet worden und die Schülerinnen und Schüler kannten sich auf der digitalen Lernplattform bestens aus. Und die Lehrer*innen der Französischen Schule hatten in der Zeit seit dem letzten Lockdown die internen und externen Fortbildungsangebote intensiv genutzt, um den Schüler*innen mit unterschiedlichen Aufgabenformaten, Videoinputs, Padlets usw. den bestmöglichen digitalen Unterricht bieten zu können.
Hochmotiviert saßen die Schüler*innen und Lehrer*innen also am Montagmorgen nach den Ferien am Rechner… um gemeinsam mit Schrecken auf den Bildschirm mit der Überschrift „Error“ zu blicken.
Die Serverkapazitäten hielten dem ersten Ansturm auf das Fernlernen leider nicht stand und all die gute Vorbereitung und Motivation schien sich mit einem Male in den Widrigkeiten des WorldWideWeb zu verflüchtigen.
Glücklicherweise handelte es sich bei den Problemen lediglich um Startschwierigkeiten. Ab dem frühen Vormittag war es allen Lerngruppen möglich, angeleitet von ihren Lerngruppenleiter*innen, mit ihren Aufgabenpaketen zu beginnen und auch die Videoinputs liefen von Tag zu Tag flüssiger. Nach drei Wochen Fernunterricht kann man nun bereits von ein wenig Routine sprechen und viele Schülerinnen und Schüler haben Ihre Kompetenz des selbstorganisierten Lernens nochmals ausbauen können.
 
In der Grundschule konnten wir von den Erfahrungen und dem Elternfeedback vom Frühjahr 2020 profitieren und deshalb gut in eine weitere Fernunterricht-Phase starten. Wir wissen: wichtig ist bei den Grundschüler*innen vor allem der persönliche Kontakt zu den Lehrkräften. Diesen Kontakt wollen wir halten, z.B. durch Telefonate und Videoschaltungen, durch das Vorbeibringen der Arbeitsmaterialien, die Ausgabe von Lernpaketen auf dem Schulhof usw.
Die Lernplattform Moodle nutzen wir darüber hinaus als Möglichkeit, um den Schüler*innen Erklärfilme, Basteltipps, Sportangebote uvm. anzubieten.
Unser Unterrichtskonzept beruht auch im Präsenzunterricht auf Arbeitsplänen, die für 2 oder mehr Wochen gelten. Die Kinder kennen sich also aus mit dem selbständigen Lernen - und können sich natürlich trotzdem mit allen Fragen an ihre Lehrkräfte wenden.
In der Notbetreuung gibt es am Vormittag ebenfalls Lernzeiten, die von den Erzieher*innen betreut werden.

Nun starten wir in sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe bereits in die vierte Woche des Fernunterrichts auf Moodle und auch wenn es fachlich und organisatorisch sehr gut funktioniert, so wünschen wir uns doch alle, dass es bald möglich ist, wieder gemeinsam Schule vor Ort zu (er)leben, mit allem, was die Französische Schule in ihrem Kern ausmacht:
Gemeinsam lernen, erfahren, entdecken!