AKTUELLES

Die Herausforderung 2019 ist vorbei. Was bleibt sind Erinnerungen an eine tolle, aber auch sehr anstrengende Zeit, ohne Handy, mit vielen neuen Erfahrungen und der Gewissheit, dass es viele nette Menschen gibt, die weiterhelfen, zum Essen einladen oder auch mal ihre Freikarten fürs Thermalbad weiterschenken.

Die Herausforderungen in diesem Jahr waren so vielfältig wie unsere Schüler*innen:

Wanderungen mit kompletter Campingausrüstung auf dem Westweg, nach Villingen-Schwenningen und zurück. Fahrradtouren an den Bodensee, vom Chiemsee über den Bodensee nach Tübingen, von Basel nach Tübingen, nach Munderkingen, nach Schömberg, nach Freiburg, nach Straßburg.

Es gab eine Gruppe auf dem Bauernhof, eine Sportherausforderung, eine Gruppe, die Tübingen erkundete und jeden Tag für sich kochte und eine Gruppe allein irgendwo im Nirgendwo war. Einzelne Schüler*innen absolvierten ein Praktikum.

Auch die Begleiter*innen hatten eine spannende Zeit, lernten viel über das Begleiten von Jugendlichen, über "Machenlassen" und Verantwortung übernehmen und können ihre Erfahrungen als zukünftige Pädagogen sicherlich gut gebrauchen.

Fotos einiger Herausforderungsgruppen findet man Opens internal link in current windowHIER.

Radio-Interview zum Projekt Herausforderung Media

Interview aus der am 05.05.2018 ausgestrahlten Sendung "Young FM" im Radio Wüste Welle, Tübingen.


Welche pädagogischen Überlegungen stehen hinter dem Projekt Herausforderung?

Öffnung des Unterrichts 1

Der geschützte schulische Lernraum – der oft Wirklichkeit nur simulieren kann– wird verlassen, um im wirklichen Leben realen Anforderungen mit realem Handeln zu begegnen.

Öffnung des Unterrichts 2

Innerhalb der verbindlichen Rahmenvorgaben des Projekts bestimmen die SchülerInnen die organisatorischen, inhaltlichen und sozialen Dimensionen ihres Handelns und tragen hierfür die volle Verantwortung.

Personale und soziale Kompetenzentwicklung

Sowohl in den innerschulischen Vorbereitungs- und Nachbereitungsphasen des Projekts als auch – vor allem – in den Wochen der Durchführung werden die Kompetenzen der SchülerInnen zur Problemlösung, Stress- und Konfliktbewältigung, Selbst- und Fremdwahrnehmung und Selbstwirksamkeit trainiert. Während die SchülerInnen in den innerschulischen Phasen auf die Expertise und Hilfe der Lehrkräfte zurückgreifen können, sind sie in den Wochen auf die selbstregulativen Fähigkeiten der Gruppe angewiese.